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     09.02.2018

Landessynode hält am Dritten Weg fest

Synodale beschlossen im Rahmen des Arbeitsrechtes am „Dritten Weg“ festzuhalten

Synode 2018„Nach eingehender Beschäftigung mit dem Arbeitsrecht hat sich die Synode dafür entschieden, am bewährten Konsensmodell des Dritten Weges im Sinne einer Dienstgemeinschaft festzuhalten“, erklärte Synodalpräsident Axel Wermke. Damit ist weiterhin die Arbeit der Arbeitsrechtlichen Kommission ausschlaggebend, je zur Hälfte besetzt aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern bzw. Dienstgebern und Dienstnehmern. Die Synodalen riefen die Gewerkschaften dazu auf, sich in die Arbeit der arbeitsrechtlichen Kommission einzubringen und forderten die Kommission dazu auf, ihre Entscheidungen künftig transparenter zu machen. Eine neu eingerichtete Ombudsstelle ist künftig für Beschwerden von Mitarbeitenden zuständig.

Der Berichterstatter aus den synodalen Ausschüssen, Fritz Heidland (Freiburg), hob die paritätische Gestaltung des „Dritten Weges“ hervor. „Arbeitnehmer und Arbeitgeber können sich mit ihren Wünschen und Anregungen einbringen, ohne dass es einer Seite möglich ist, ihre Anliegen gegen die andere Seite durchzusetzen“, erklärte Heidland. Nur gemeinsam könnten die Herausforderungen des Arbeitsrechtes angemessen geklärt werden. Heidland wies darauf hin, dass gesamtgesellschaftliche Probleme wie die hohen Arbeitsbelastungen oder der Fachkräftemangel in der Pflege von der Diskussion um den Dritten Weg nicht betroffen seien. Aufgrund vergleichbarer Tarife seien die Angestellten in Kirche und Diakonie im Übrigen fair bezahlt.

Quelle: ekiba.de


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