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24.01.2020              

Interreligiöses Lernen

Screenshot Themenseite Interreligiöses LernenIn einem Beitrag auf domradio.de zum Thema interreligiöses Lernen heißt es:
„Was kann Religion für Kinder des 21. Jahrhunderts leisten? ‚Zunächst ist Religion wichtig, weil sie zum kulturellen Wissensbestand gehört, in der Kunstgeschichte und Musik immer wieder vorkommt. Sie ist Teil der Allgemeinbildung’, betont der Religionspädagoge Frieder Harz, emeritierter Professor der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg. Interreligiöser Austausch ist dabei seine Idealvorstellung. Ähnlich sieht es der Tübinger Religionspädagoge Albert Biesinger, Autor zahlreicher Ratgeber zum Thema. ‚Wenn wir nicht wollen, dass Synagogen, Moscheen und Kirchen brennen, muss die religiöse und interreligiöse Bildung intensiver werden’, fordert der katholische Theologe. Pädagogische Fachkräfte müssten mit Blick auf interreligiöse Kompetenz trainiert werden.“
Das RPI Loccum hat auf einer Themenseite Artikel und Praxisbeiträge als Anregung und zur Vertiefung des Themas "Interreligiöses Lernen" zusammengestellt. Die Beiträge sollen dazu ermutigen, in pädagogischen Kontexten dem religiös Fremden zu begegnen und in den Dialog/Trialog einzutreten.
        RPI Loccum: Themenseite "Interreligiöses Lernen"

19.01.2020              

Evangelische Kirche fordert neue Wertschätzung für Nutztiere

EKD-Text 133 „Nutztier und Mitgeschöpf! Tierwohl, Ernährungsethik und Nachhaltigkeit aus evangelischer Sicht“

Nutztier und MitgeschöpfEine neue Wertschätzung für Nutztiere und die aus ihnen gewonnenen Lebensmittel sowie eine deutliche Verringerung des durchschnittlichen Fleischkonsums fordert die EKD in ihrer jüngsten Veröffentlichung. Der EKD-Text beschäftigt sich zudem mit der theologischen Frage, was die christliche Tradition zum Verhältnis von Mensch und Tier sagt. Der Umgang der Gesellschaft mit Nutztieren und die Auswirkungen auf die Umwelt sowie die globale Entwicklung steht dabei im Fokus. „Zur Verbesserung der Situation der Nutztierhaltung in Deutschland ist eine politisch nachhaltige Gesamtstrategie nötig. Jeder Teilverantwortliche entlang der gesamten Produktionskette der Nutztiere und der Konsumkette tierischer Produkte ist in die Verantwortung zu nehmen“, sagt Uwe Schneidewind, Vorsitzender der EKD-Kammer für nachhaltige Entwicklung und Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie GmbH.

In dem Text werden aktuelle Fragen der Nutztierhaltung, der Tiertransporte, der Tierschlachtung sowie der Ernährungsethik eingehend behandelt. Ziel des Papiers ist es, einen Diskurs mit allen beteiligten gesellschaftlichen Akteuren wie der Politik, der Landwirtschaft, dem Lebensmittelhandel und dem Verbraucher zu eröffnen und sie in ihrer besonderen Verantwortung für das Tierwohl zu bestärken.
Hinter den aktuellen brisanten und kontroversen Debatten zum Thema Tierwohl stehen komplexe Zusammenhänge und Interessenskonflikte aus den Bereichen Landwirtschaft, Nutztierethik, Ökologie, Entwicklungspolitik, Ernährungskultur und Nachhaltigkeit. Die EKD-Kammer für nachhaltige Entwicklung analysiert diese Bereiche und beleuchtet das Mensch-Tier-Verhältnis aus biblisch-theologischer Sicht sowie aus fachwissenschaftlicher landwirtschaftlicher, ernährungsethischer, entwicklungspolitischer und nachhaltigkeitsbezogener Perspektive. Die Autorinnen und Autoren machen dabei deutlich, dass aus ethischen, ökologischen und entwicklungspolitischen Gründen im Blick auf gegenwärtige Trends in Ernährung, Landwirtschaft und Viehwirtschaft ein Umdenken einsetzen muss. Gleichzeitig wird in dem Impulspapier die Auffassung vertreten, dass zum Paradigmenwechsel hin zu schöpfungsverträglichen, gesunden und nachhaltigen Formen von Ernährung und Landwirtschaft alle gesellschaftlichen Gruppen etwas beitragen müssen.

EKD-Text 133 „Nutztier und Mitgeschöpf! Tierwohl, Ernährungsethik und Nachhaltigkeit aus evangelischer Sicht“

11.01.2020              

AJS-Broschüren für pädagogische Fachkräfte und Eltern

Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungenhate speech - Hass im NetzDie AJS-Broschüre „Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen“ will pädagogische Fachkräfte und Eltern für Risiken und Gefahren sensibilisieren, ohne Pessimismus zu verbreiten. Es geht darum, Kinder im digitalen Alltag zu begleiten und langfristig zu befähigen, sich selbst zu schützen.
weitere Infos und Downloadmöglichkeit
Die Broschüre „Hate Speech – Hass im Netz“ soll Fachkräfte und Eltern mit Informationen und Handlungsempfehlungen unterstützen, um Gegenstrategien zu entwickeln. Dazu enthält sie konkrete Tipps für die (medienpädagogische) Arbeit mit Jugendlichen.
weitere Infos und Downloadmöglichkeit
(Texte: AJS-NRW)

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06.01.2020              
RPI-IMPULSE 1|20

Das Buch der Bücher

Aktuelle Zugänge zu biblischen Texten

RPI-IMPULSE 1|20Aus dem Inhalt:
- Martina Steinkühler: "Hören - staunen - fragen: Didaktik biblischer Erzählungen"
- Nadine Hofmann-Driesch: Mit-Gefühl für dich und mich: Ein Vater hat zwei Söhne (Grundschule)
- Martina Steinkühler:"Und siehe, es war gut" (Grundschule)
- Christian Gradic, Pia Hillebrand, Cornelia Rohrschneider, Insa Rohrschneider:"Selbst wenn schlimme Dinge geschehen - Gott kann sie in etwas Gutes verwandeln" (Grundschule / Förderschule)
- Anke Kaloudis, Esma Öger Tunc:Was Bibel und Koran erzählen (Sek. I)
- Christoph Terno: Ist die Bibel wahr? (Sek. II)
- Birgitt Neukirch:Bibeltexte in leichter oder einfacher Sprache - eine Anleitung (Grundschule / Sek I)
- William Thum: Einsatz und Verwendung von Handpuppen in Unterricht und Verkündigung (Grundschule)
- Anke Kaloudis:Anforderungssituationen (Sek I)
- Ulrike Hinkel:Mit Berufsschülern ins Museum? Aber ja! (BBS / Sek I)
- Katja Simon, Achim Plagentz:Vater Unser und die KonApp (Konfirmandenarbeit)

        RPI-IMPULSE 1|20 - Das Buch der Bücher 

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Jahreslosung 2020
29.12.2019              

Jahreslosung 2020

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Mk. 9, 24)

Bild „halb voll.“ © GODNEWS.DE
Auf godnews.de gibt es als Goodie dieses Bild zur Jahreslosung zum Herunterladen oder Versenden.

Brot für die Welt stellt zum Jahreswechsel verschiedene Materialien als Download zur Verfügung:
Jahreslosung 2020 als asymmetrische Klappkarte
Jahreslosung 2020: Plakat, Texte und Klappkarte
Motive aus der neuen Würde-Kampagne von Brot für die Welt zur Aktion Brot statt Böller
Materialseite zum Jahreswechsel bei Brot für die Welt

        Links zu interkulturellen Kalendern 2020 bei rpi-virtuell 

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21.12.2019              

Dossier Kinderarbeit

StoppKinderarbeit ist ein Thema, das kaum jemanden gleichgültig lässt. Allerdings herrscht nicht immer Einigkeit darüber, ob Kinderarbeit wirklich vollständig abgeschafft werden kann und sollte. Konsens herrscht jedoch darüber, dass ausbeuterische und gefährliche Kinderarbeit unbedingt verhindert werden muss. Denn diese verletzt fundamentale Kinderrechte.
Das Dossier des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ möchte einen tieferen Einblick in das Thema Kinderarbeit gewähren: Wie definiert man sie? In welchen Regionen der Welt arbeiten besonders viele Kinder und warum? Welche Auswirkungen hat Kinderarbeit? Sollte sie in einem bestimmten Rahmen zugelassen oder vollständig verboten werden? Fachleute und Projektpartner geben Antworten und zeigen auf, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, ausbeuterische Kinderarbeit zu verhindern. (aus dem Vorwort)
    Dossier Kinderarbeit als pdf-Datei

19.12.2019              

Update für die App „Die-Bibel.de“

Verbessertes Angebot für Smartphones und Tablets

die.bibel-App Die Deutsche Bibelgesellschaft hat die App „Die-Bibel.de“ mit einem Update versehen. Jetzt können alle Übersetzungen, die Lutherbibel, die Gute Nachricht Bibel und die BasisBibel, ohne Registrierung gelesen werden. In einer dynamischen Startseite sind künftig zwei Feeds und ein täglich wechselnder Text aus einem Bibelleseplan integriert. Die App wird für Geräte mit den Betriebssystemen Android und iOS im jeweiligen Online-Store kostenfrei angeboten.

weitere Infos | App „Die-Bibel.de“ für Android-Geräte | App „Die-Bibel.de“ für Geräte mit iOS

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14.12.2019              

EKD-Materialheft

„Menschenrechte und Digitalisierung“

Schöne neue WeltDas Verhältnis von Mensch und Maschine steht im Fokus des Materialhefts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember 2019. Unter dem Titel „Schöne neue Welt? - Menschenrechte und Digitalisierung“ beschäftigt sich das Referat für Menschenrechte, Migration und Integration mit diesem technischen Fortschritt und seinen Auswirkungen.
Das Materialheft beleuchtet Fragen, die sich im Kontext der Digitalisierung neu stellen: „Was macht den Menschen aus? Was unterscheidet ihn von Maschinen? Was bedeuten Menschenwürde und Menschenrechte im digitalen Zeitalter?“ Anschaulich wird aufgezeigt, welche positiven und negativen Folgen die Digitalisierung weltweit für die Menschenrechte birgt.
So wird beispielsweise die Wertschöpfungskette eines Smartphones verfolgt und gezeigt, wo bei der Produktion Menschenrechte verletzt werden. Dabei steht auch der Bergbau im Süden Afrikas im Fokus. Zudem wird das Thema „Cyber-Mobbing“ in den Blick genommen. Zugleich wird gezeigt, dass die Digitalisierung zahlreiche Möglichkeiten bietet, die Menschenrechte zu stärken und zu verteidigen: So können verfolgte Christinnen und Christen im Iran im Internet gemeinsam Gottesdienst feiern. Zudem können durch digitale Möglichkeiten Menschenrechtsverletzungen am Computer rekonstruiert werden.
        Der Weg des Smartphones - Folgen für Menschenrechte und die Umwelt - Info auf ekd.de
        „Schöne neue Welt - Menschenrechte und Digitalisierung“ - Downloadmöglichkeit als pdf-Datei

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08.12.2019              

Jesu pazifistischer Weg – Feinde lieben, Hoffnung leben

Vier Unterrichtsbausteine mit Materialien für SEK II

Jesu pazifistischer WegIn dem Unterrichtsentwurf wird Jesu Pazifismus und seine Einladung zur Gewaltfreiheit in den Mittelpunkt gerückt. Das auf den ersten Blick unvernünftige und nicht zu realisierende Feindesliebegebot der Bergpredigt wird im Entwurf konkret. Es erweist sich, indem es auf Bedrohungssituationen unserer Zeit und der Lebenswelt der Jugendlichen trifft. Konkret wird das Gebot auch in der Bedrohungssituation im Garten Gethsemane.
Als Anforderungssituation werden zu Beginn der Einheit zwei fiktive Beispiele von Bedrohung aus der Lebenswelt der Jugendlichen in den Unterricht eingebracht. Auf sie wird Feindesliebe als gewaltfreies und aktives Handeln angewandt und reflektiert.(Quelle: Theologisch-didaktischer Kommentar)
             „Jesu pazifistischer Weg – Feinde lieben, Hoffnung leben“ (pdf-Datei)

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05.12.2019             

Lehren – Lernen – Digitalität

lehren-lernen-digitalitätDie Lernumgebung besteht im Wesentlichen aus verschiedenen Lernmodulen, die unterschiedliche Lernmöglichkeiten bieten. Du entscheidest, welche Lernmodule du in welchem Umfang nutzen möchtest.
Das Lernmodul «Grundlagen» hilft dir bei der Erarbeitung der verschiedenen Aspekte, die bei der Vernetzung von Digitalem und Analogem wichtig sind.
Bei dem Lernmodul «Tools» stehen Programme bzw. Apps im Mittelpunkt.
Das Lernmodul «PLE» hilft dir dabei, dein persönliches Lernumfeld (Personal Learning Environment) zu reflektieren, auszubauen und zu professionalisieren.
Das Lernmodul «#relichat» führt dich in den Twitterchat für Religionspädagog*innen ein. (aus der Projektbeschreibung)
Startseite der Lernumgebung «Lehren – Lernen – Digitalität»   |   Anmeldung zur Lernumgebung «Lehren – Lernen – Digitalität»


21.11.2019              

Loccumer Pelikan 4/19 „Mensch und Tier“

Loccumer Pelikan 4/19 Tierisch wird es am Ende des Jahres nicht nur wegen Ochs, Esel und der Weihnachtsgans. Der Pelikan spricht auch ein wenig über sich selbst. Die früher blutige Geschichte des Pelikans wurde später in einen christlichen Zusammenhang gestellt: Nach verschiedenen Erzählungen, in welchen die Tötung und Auferweckung der Jungen eine Rolle spielt, traten die Pelikaneltern in den Vordergrund, die ihre Jungen voller Hingabe mit ihrem eigenen Blut aus der elterlichen Pelikanbrust ernährten, bis sie selbst starben. Geblieben ist vor allem die legendäre Symbolik der selbstlosen Liebe an die Jungen, welche aus dem eigenen Blut lebendig erhalten werden.
Manche thematischen Aspekte dieses Heftes brauchen einen weiteren Anlaufweg, einige werden deutliche Zustimmung finden, andere möglicherweise begründeten Widerspruch. (aus dem Editorial)
Loccumer Pelikan 4/19 „Mensch und Tier“

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19.11.2019              

Antisemitismus

Eine Handreichung für die Praxis zur ptz/RPI-Jahrestagung 2019

AntisemitismusZum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Broschüre ist der Anschlag des rechtsextremistischen, antisemitischen und islamophoben Stephan B. in Halle erst wenige Tage her. Es wäre auch ohne diesen Anschlag nicht weiter begründungspflichtig, dass Gesellschaft, Schule und Religionsunterricht sich mit der Gefahr des Antisemitismus auseinandersetzen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer im Religionsunterricht sehen häufig in besonderer Weise sinnstiftendes Potential für ihren Beruf in einem Beitrag zum Abbau von Vorurteilen, von Menschenfeindlichkeit und von Antisemitismus. Religionslehrende möchten gewissermaßen in der Schule an der Seite derer stehen, die im Oktober 2019 mit Kerzen durch die Straßen von Halle ziehen.
Die beiliegenden Impulse für den Unterricht möchten die Religionslehrkräfte dabei unterstützen. Die Broschüre bietet bislang unveröffentlichte Unterrichtsentwürfe für die Grundschule, die Sekundarstufe I und II und die beruflichen Schulen. Außerdem findet sich eine Zusammenstellung von Medienhinweisen. (aus dem Begleitwort von Joachim Ruopp, ptz Stuttgart)
    „Antisemitismus - Eine Handreichung für die Praxis“ als pdf-Datei

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19.11.2019              

Neues Heft: rpi-Impulse 4|19

Ich sehe was, was du nicht siehst

Mit Bildern religionspädagogisch arbeiten

rpi-Impulse 4|19Bilder, Bilder, Bilder … Wir leben im „visuellen Zeitalter“, wie der Flensburger Historiker Gerhard Paul konstatiert. Wir sind umgeben von einer wahren Bilderflut in unserer Umgebung, in den Medien, auf sozialen Plattformen, einfach überall. Das bedeutet: In unserer Welt reichen literale Kompetenzen allein nicht mehr aus; es ist zunehmend wichtig, den Umgang mit Bildern zu beherrschen, und das heißt unter anderem: Bilder sachgerecht und kritisch wahrzunehmen, sie entsprechend zu deuten und zu bewerten und schließlich auch: selber im Produzieren von Bildern geübt zu sein und sich auch der Gefahren, die damit verbunden sind, bewusst zu sein.
Wahrnehmen – deuten – bewerten: das sind wesentliche Kompetenzen, die Schüler*innen im Umgang mit Bildern erwerben können und sollen. Wir möchten dazu ermutigen, das große Potenzial von Bildern für den Unterricht zu nutzen. (aus dem Editorial)
        rpi-Impulse 4|19 „Ich sehe was, was du nicht siehst“ als pdf-Datei

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15.11.2019             
EKD-Schwerpunkt Klimawandel

Ein „Weiter so“ geht nicht

EisschollenDie Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) setzt sich dafür ein, dass die Menschheit Wege findet, innerhalb der ökologischen und sozialen Grenzen unseres Planeten zu leben und den Klimawandel aufzuhalten. Daher versucht die EKD auch im eigenen Einflussbereich dem Klimawandel zu begegnen. Die Kirchen gehörten zu den ersten Fürsprechern von nachhaltigem Handeln. Der Ökumenische Rat der Kirchen hat bereits 1975 mit der Forderung einer „nachhaltigen und verantwortlichen Gesellschaft“ den Begriff der Nachhaltigkeit erstmals auf die internationale politische Agenda gesetzt – als der Klimawandel noch nicht im gesellschaftlichen Fokus stand.
Der EKD-Schwerpunkt „Klimawandel“ bietet unter den Rubriken „Positionen“, „Kirchliche Initiativen zum Klimaschutz“, „Nachhaltigkeit in der evang. Kirche“ und „Aktuelles zum Thema“ Texte und Informationen.
EKD-Schwerpunkt „Klimawandel“

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11.11.2019              

Talente entdecken

religionspädagogische Materialien für Schule und Gemeinde

Talente entdecken...Die Kirche braucht fähige Hauptamtliche! Ist das nicht Grund genug, den Religionsunterricht als Werbeveranstaltung für solche Berufe zu nutzen? Ein klares Nein! Kirchliche Bildungsangebote orientieren sich am Bedarf Jugendlicher, nicht am Bedarf der Institution. Warum dann ein Heft mit Ideen zur Nachwuchsgewinnung in Schule und Gemeinde? Weil – und nur dann ist die Sache legitim – das Entdecken solcher Berufswege für manche Jugendliche zum „Traumjob“ führen könnte, von dem sie auf anderem Weg nicht erfahren würden.
Diese Jugendlichen sollen informiert und ermutigt werden. Zahlenmäßig werden es kaum mehr als einzelne sein, für die solche Berufe von Interesse sind. Für alle anderen wird ein Streifzug durch kirchliche Berufsfelder dadurch stimmig, dass dies einerseits die allgemeine Auseinandersetzung mit der Frage nach Beruf und Berufung fördert und andererseits die Begegnung mit den „professionellen Kirchenmenschen“ auch wichtige Lernerfahrungen zur Kirche insgesamt bereithält. (Text: Dr. Wolfgang Ilg)
„Entdecke dein Talent“: Unter diesem Motto stehen die im Heft vorgestellten didaktischen Entwürfe:
- Kirche entdecken - Eine Unterrichtsskizze für die Primarstufe
- Berufsbilder - Eine Unterrichtsskizze für eine Doppelstunde in der Sekundarstufe
- In der Kirche arbeiten, Fragen über Fragen - Eine Unterrichtsskizze für eine Doppelstunde im Oberstufenunterricht des Gymnasiums
   die Broschüre „Talente entdecken“ als pdf-Datei

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06.11.2019              

Kommentierte Materialsammlung zur Vermittlung des Judentums

BuecherDer Zentralrat der Juden in Deutschland und die Kultus­minister­konferenz haben 2016 eine „Gemeinsame Erklärung zur Vermittlung jüdischer Geschichte, Religion und Kultur in der Schule“ verabschiedet, um im schulischen Alltag die Vielfältigkeit des Judentums sichtbar zu machen. Eine vermehrte Einbindung jüdischer Geschichte, Religion und Kultur in verschiedene Fächer und Jahrgangsstufen soll dazu beitragen, Schülerinnen und Schülern ein lebendiges und differenziertes Bild des jüdischen Lebens zu vermitteln. Zur Umsetzung dieser Ziele haben sich beide Organisationen auf die Erstellung einer kommentierten Materialsammlung verständigt, die Lehrkräfte bei der Vermittlung der Thematik unterstützen soll.
Die Auswahl folgt zuvor festgelegten Kriterien, wonach sie didaktisch aufbereitet und für den Unterricht unmittelbar nutzbar, praktisch handhabbar und thematisch fokussiert, aktuell erhältlich und fachlich zuverlässig sind.
Die Materialsammlung gliedert sich in folgende Themenbereiche:
„Jüdische Geschichte und Gegenwart“ - „Jüdische Religion“ - „Antisemitismus“ einschließlich Antijudaismus und Antizionismus - „Israel“ einschließlich der Geschichte des Staates Israel und des Nahostkonflikts
             Kommentierte Materialsammlung

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05.11.2019              

“VerPEACE dich”

Escape Room zu Frieden und Flucht

Escape RoomEin Team aus 3-7 Personen hat eine Stunde Zeit, um die Rätsel des Raums zu lösen. Dabei geht es nicht nur um Spaß und Aktion, sondern auch um Inhalte:
Warum müssen Menschen fliehen?
Wie können wir uns für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen?
Welche Faktoren führen in unserer Gesellschaft zu Unfrieden?
Geeignet ist der Escape Room für Gemeinden, Jugendwerke, Schulen oder andere Organisationen für eine einmalige Aktion oder ein mehrtägiges Projekt mit Gruppen ab Klasse 8.
„VerPEACE dich“ - Escape Room zu Frieden und Flucht kann im ptz Stuttgart ab sofort mit allen benötigten Materialien und Elementen entliehen werden bei Kathrin Fechner (erreichbar über ptz-rpi.de/ptz/das-sind-wir ).
In Baden kann der Escape Room beim Evangelischen Jugendwerk in Karlsruhe entliehen werden. Ansprechperson ist Franziska Vorländer (erreichbar über bunt-steht-dir.de/inhalte/ueber-uns/kontakt.html ).
Das Material-Angebot umfasst 1 große Kiste, die mit DHL verschickt werden kann. Die Kosten für den Hin- und Rückversand werden dem Nutzer in Rechnung gestellt. Einfacher ist es, wenn das Material im Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Baden, Blumenstraße 1-7, 76133 Karlsruhe oder im ptz in Stuttgart-Birkach abgeholt werden kann.

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29.10.2019              

ARD-Themenwoche 2019 - „Zukunft Bildung“

ARD Themenwoche 2019App-MakerWer gebildet ist, lebt länger. Von welchen Faktoren hängt das ab, und wie kann man unabhängig von Herkunft und Alter mit Bildung sein Leben verändern? Das sind Fragen, die in der ARD-Themenwoche "Zukunft Bildung" beantwortet werden.
Alle Informationen zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ sind online unter themenwoche.ARD.de gebündelt. Die neue Plattform "Schule digital" bündelt erstmals die zahlreichen Bildungsangebote der ARD.
Pünktlich zur Themenwoche startete die ARD im Netz ein neues, innovatives Bildungsangebot: Mit dem "App-Maker" machen Erwachsene mühelos erste Schritte im Programmieren. Für Kinder gibt es bereits das Angebot "Programmieren mit der Maus".
Übersichtsseite zur ARD-Themenwoche
Übersichtsseite Schule digital

26.10.2019              

Wahrnehmen - Benennen - Handeln

Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen

Wahrnehmen - Benennen - HandelnAntisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das die Integrität und die Unversehrtheit und Sicherheit von Jüdinnen und Juden angreift sowie das gesamtgesellschaftliche demokratische Miteinander insgesamt gefährdet. Leider macht Antisemitismus auch vor unseren Schultüren nicht halt. Schulen spiegeln immer gesellschaftliche Entwicklungen wider. Schulen müssen kraft ihres Erziehungs- und Bildungsauftrags die Herausforderung der Prävention von und Intervention gegen einen zunehmend aggressiven Antisemitismus annehmen.
Die vorliegende Handreichung ist in diesem Kontext zu sehen. Sie möchte Schulen und alle am Schulleben beteiligten Menschen unterstützen, einen kompetenten Umgang mit Antisemitismus zu finden. Bewusst enthält die Handreichung deswegen nicht nur Unterrichtsvorschläge und -materialien, sondern auch Grundlagenartikel zu gegenwärtigen Erscheinungsformen von Antisemitismus, die sich gegen Israel richten, sich in Verschwörungsmythen äußern oder mit dem Ruf nach einem „Schlussstrich“ unter die NS-Vergangenheit verbunden sind. Alle diese Erscheinungsformen können sich auch in Schulen zeigen. Ohne die Kenntnis der damit verbundenen maßgeblichen Begrifflichkeiten sowie der historischen und globalen Zusammenhänge kann Antisemitismus nicht erkannt und entsprechend dagegen vorgegangen werden.
(aus dem Editorial - Grußwort der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann)
    die Handreichung als pdf-Datei

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22.10.2019              

Kirche gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

verbindungenDie Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) steht mit vielen anderen in Deutschland für eine auf der unverlierbaren Würde jedes Menschen gründende, offene, tolerante und gerechte Gesellschaft. Deshalb kann die EKD sich nicht neutral verhalten, wenn Menschen ausgegrenzt, verachtet, verfolgt oder bedroht werden. Die EKD arbeitet gegen rechtspopulistische, rechtsextreme, rassistische, minderheitenfeindliche und völkisch-nationalistische Einstellungen. Grenzen zwischen Menschen verschiedener Herkunft zu überwinden, ist seit den ersten Anfängen Kennzeichen christlichen Glaubens und christlicher Kirche. (aus dem Einführungstext)
Die EKD hat in diesem Zusammenhang eine Schwerpunkt-Themenseite eingerichtet. Dort gibt es eine Zusammenstellung von kirchlichen Texten zum Thema Rechtspopulismus und Rechtsextremismus und Material zu theologischen Positionen zum Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, sowie Links zu kirchlichen Initiativen.
ekd.de/kirche-gegen-rechtspopulismus-und-rechtsextremismus

22.10.2019              

MISEREOR Lehrerforum Nr. 114

"Soziale Gerechtigkeit zwischen Globalisierung und Nachhhaltigkeit"

lehrerforum-114-soziale-gerechtigkeit Gerechtigkeit ist Thema im Religionsunterricht der Oberstufe. Das Lehrerforum Nr. 114 bietet Ihnen Materialien für die Gestaltung Ihres Unterrichts und motiviert zum Blick über den Tellerrand: Denn gerechtes Handeln steht heute im Spannungsfeld von Globalisierung und Nachhaltigkeit. Dieses Lehrerforum behandelt vier Themenfelder, die die globale Perspektive der Gerechtigkeitsfrage beleuchten:
1. Zunehmende Ungerechtigkeit und ungleiche Vermögensverteilung im Zeitalter der Globalisierung
2. Gerechtigkeit und Klimakrise
3. Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen und die Auswirkungen auf deren Zukunftschancen, insbesondere im globalen Süden
4. Armut, Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe

Geeignet für Sekundarstufe I, II
             Lehrerforum Nr. 114 "Soziale Gerechtigkeit zwischen Globalisierung und Nachhhaltigkeit" als pdf-Datei


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01.10.2019              

KonApp

der digitale Begleiter durch die Konfi-Zeit

KonApp auf dem SmartphoneKonApp, eine neue App für Konfirmandinnen und Konfirmanden, ist jetzt bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Die App soll Jugendliche durch die Konfi-Zeit begleiten. Dazu dienen unter anderem der Zugang zu unterschiedlichen Bibelausgaben, eine Tagebuchfunktion und die Möglichkeit zur Kommunikation in der eigenen Konfi-Gruppe. Das Programm ist in den entsprechenden Online-Stores für Smartphones mit dem iOS- oder Android-Betriebssystem erhältlich.
Die Lutherbibel 2017 sowie das Neue Testament und die Psalmen der BasisBibel sind als Bibeltexte in die App integriert. In einem persönlichen Tagebuch können die Jugendlichen eigene Gedanken, Bilder, Videos, Bibelstellen speichern. Ein Gruppenfeed ermöglicht die Kommunikation zwischen Gruppenleitung und Gruppe sowie innerhalb der Gruppe. Dort können, wie im Tagebuch, Textbeiträge, Fotos, Videos und Bibelstellen geteilt werden. Außerdem können über den Gruppenfeed Aufgaben und Umfragen gestellt sowie Termine weitergegeben werden. Darüber hinaus sind in der App wichtige Grundtexte des Glaubens enthalten.
die KonApp im Play-Store für Android     die KonApp für iOS im App Store     mehr unter die-bibel.de

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22.09.2019              

Religionsunterricht und digitale Welt

Kinder am Laptop Die vom Amt für kirchliche Dienste (AKD) der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) veröffentlichte religionspädagogische Zeitschrift “ZeitspRUng” und der vom Religionspädagogischen Institut Loccum herausgegebene “Loccumer Pelikan” gehen der Frage der Digitalisierung als Herausforderung für Unterrichtsprozesse religiöser Bildung nach. Beide Zeitschriften können online gelesen werden:
Loccumer Pelikan 1/19   /   “ZeitspRUng”

22.09.2019              

Online-Tools für den Unterricht

ComputerEs gibt eine große Fülle an Tools die auch im RU gut zum Einsatz kommen können – sowohl in der Unterrichtsvorbereitung wie auch im Unterrichtsgeschehen selbst, aber auch in den Lernphasen der Schüler und Schülerinnen zwischen den Unterrichtsstunden. Stefan Hartelt hat eine Liste der Tools - mit konkreten Tipps und Beispielen - zusammengestellt, die er für den Einsatz im RU empfiehlt.
Die vorgestellten Tools könnten zum einen von Lehrerinnen und Lehrern für die Unterrichtsvorbereitung und -praxis, zum anderen von Schülerinnen und Schüler für die Erarbeitung, Visualisierung und Präsentation von Themen genutzt werden. Alle Tools sind in ihrer Basis-Funktion kostenlos.

Online-Tools für den Unterricht auf bru-uno.de

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05.09.2019              

Themenheft: Zukunft

Loccumer Pelikan 2/2019

fridays for futureDer Loccumer Pelikan 2/2019 zum Thema “Zukunft” ist erschienen und kann online gelesen werden.
Auszüge aus dem Themenkatalog:
- Als die Utopie die Zukunft entdeckte. Ursachen und Folgen eines Paradigmenwechsels – eine literarische Spurensuche
- Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Überlegungen zu den gegengöttlichen Mächten im Alten und Neuen Testament
- Die Zukunft beginnt jetzt: Visionen, Vorstellungen und Hoffnungen von Zukunft
- futurzwei – Visionen und Utopien erzählen

zum Loccumer Pelikan 2/2019

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03.09.2019              

Impulse für die friedensethische Debatte

Friedenstheologisches Lesebuch erschienen

Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des FriedensDas friedenstheologische Lesebuch „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“ ist jetzt erhältlich. Der Sammelband bündelt die theologischen und ethischen Grundlagen zum Begriff der Gewaltfreiheit, wirft Schlaglichter auf die derzeitigen Herausforderungen für den Frieden sowie die aktuellen Debatten und bietet abschließend Einblicke in die praktische Friedensarbeit in Deutschland und weltweit. Damit bildet er eine Grundlage für die Beratungen der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom 10. bis 13. November 2019 in Dresden, auf der die aktuellen friedenstheologischen Herausforderungen diskutiert werden sollen. „Das Lesebuch ist aber nicht nur eine wunderbare Grundlage für eine engagierte Debatte auf der Synode,“ betont Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der EKD. „Es bietet all denen innerhalb wie außerhalb der evangelischen Kirche, die sich persönlich für den Frieden einsetzen wollen, einen guten Überblick und Ansatzpunkte für die eigenen Fragestellungen und Themen. Denn wer sich für den Frieden und die Gewaltfreiheit engagieren will, kann ja an ganz unterschiedlichen Stellen ansetzen: bei der Frage, wie wir uns im Alltag begegnen, beim Umgang miteinander im Netz, politisch im Einsatz für Demokratie und Menschenrechte, im Ausland in der Entwicklungszusammenarbeit oder bei der Frage nach Klimagerechtigkeit.“ Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, der die Entstehung des Buches maßgeblich begleitet hat, hob die Aktualität der Fragestellung hervor: „Angesichts der aktuellen Friedensgefährdungen brauchen wir ein neues Nachdenken über den Frieden. Und wir brauchen gute Beispiele von Friedensstifterinnen und Friedensstiftern, damit deutlich wird, wie Frieden heute möglich ist. Deshalb verbindet das Buch beides: grundsätzliches Nachdenken und eine Fülle beispielhafter Projekte und Entwicklungen.“ Das Buch „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens. Ein friedenstheologisches Lesebuch“ ist bei der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig erschienen und kostet 35 EUR. Die Printausgabe kann im Buchhandel (ISBN 978-3-374-06058-0) oder unter www.eva-leipzig.de bestellt werden.
Online ist der Text unter www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/Lesebuch-Synode-2019.pdf verfügbar.

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01.08.2019              

Interaktives Online-Tool „Mein Bekenntnis“

Mein Bekenntnis„Was glaubst du eigentlich?“ Diese Frage stellt das interaktive Online-Tool „Mein Bekenntnis“ der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern. Um darauf eine Antwort zu finden, hilft das Web-Angebot dabei, ein eigenes Glaubensbekenntnis zu formulieren.
Unterschiedliche Aussagen über Gott, Jesus und den Heiligen Geist stehen zur Auswahl. Die Gewichtung der Glaubenssätze durch die Userin, den User führt zu einem persönlichen Bekenntnis.
Das eigene Glaubensbekenntnis kann man sich dann ausdrucken, auf einer Pinnwand posten oder per E-Mail verschicken.
(Quelle: ekd.de )

Online-Tool „Mein Bekenntnis“

22.07.2019             

Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext

HanisaulandDie "Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext" steht in der Tradition und den ursprünglich gesetzten Zielen des früheren "Freiburger Rundbriefs", der vor 70 Jahren zum ersten Mal erschienen ist. In ihrem ersten Geleitwort schreibt die Gründerin und Initiatorin Dr. Gertrud Luckner unter anderem, dass sich aus ihren Hilfsaktionen für Juden in der Nazizeit, die sie im Untergrund mit Unterstützung kirchlicher Kreise und der Caritas organisiert hatte, nach 1945 die Frage ergab, welche Konsequenzen zu ziehen sind: »Dabei wurde auch die Herausgabe einer Korrespondenz angeregt, die das Verhältnis zwischen den Angehörigen des alten und des neuen Gottesvolkes informierend und klärend behandeln und so die verhängnisvolle gegenseitige Unkenntnis überwinden helfen soll.« Diese Aufgabe hat sich im Laufe der vergangenen 70 Jahre kaum verändert, denn die gegenseitige Kenntnis und Achtung zu fördern ist ein Dauerauftrag, dem sich insbesondere Christen in ihrem Verhältnis zu Juden immer wieder aufs Neue stellen müssen. (aus dem Editorial)
Aus dem Inhalt des aktuellen Heftes:
Klaus Müller: Christlicher Antijudaismus als religiöse Form des Antisemitismus
Michael Blume: Verschwörungsmythen – warum der Antisemitismus nicht nur »irgendein« Rassismus ist
Wilhelm Schwendemann: Antisemitismus – das Gift der Gegenwart in einer demokratischen Zivilgesellschaft
Christian Stahmann: »Wir Juden waren Ghetto, bevor es HipHop gab.« (Oliver Polak) GangstaRap meets Auschwitz – und die Frage: Sind Felix Blume und Farı -d al-’Abdala -wı - antisemitisch?
Anregungen für Schule | Gemeinde | Erwachsenenbildung


Bestellmöglichkeit: Geschäftsstelle ZfBeg
Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext (Freiburger Rundbrief)
Wilma Jansen | Heike Jansen
Postfach 5703 | 79025 Freiburg i.Br.
Telefon +49 (0)761/21771643
info@zfbeg.de

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16.07.2019              
RPI-IMPULSE 3|19

Da bin ich mit dabei

Zur politischen Aufgabe der religiösen Bildung

TabletDie Themen des Heftes:
"Darf religiöse Bildung politisch sein?"
Wenn Wolf und Giraffe miteinander ins Gespräch kommen (Material für die Grundschule)
Lass ab vom Bösen, suche den Frieden und jage ihm nach (Material für die Grundschule)
Was macht uns frei? Von der individuellen Freiheit als Grundlage der politische Freiheit (Sek II)
Wie öffentlich darf (meine) Religion sein? (Sek. I)
Warum Antisemitismus in einer Demokratie keinen Platz hat (Sek. I)
"Ich bin so frei" - Menschenrechte und Menschenwürde im Netz (Sek I)
Religion - staatstragend oder staatsgefährdend (Sek II)

RPI Impluse 3|19 als pdf-Datei

14.07.2019              

EKD-Schwerpunkt Frieden

FriedenstaubeWas kann die Kirche zum Frieden in der Welt beitragen? Wie friedvoll ist die Kirche selbst? Über die drängenden Fragen des Friedens will die EKD in Vorbereitung der Synode 2019 mit Wissenschaftlern und friedensbewegten Menschen ins Gespräch kommen – unter dem Motto „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“.
Ein Beitrag dazu ist die Schwerpunktseite „Frieden“ auf ekd.de. Dort finden Sie u.a.:
FriedensBibel - Gedanken zu Friedenstexten aus der Bibel - an jedem Sonntag ein neuer Beitrag – in Textform und als Audio.
FriedensPerspektiven - Friedensbewegte Christinnen und Christen erzählen im Gespräch von ihrer Sicht auf den Frieden.
FriedensGesichter - Frauen und Männer, Junge und Alte, die rund um die Welt versuchen, Frieden zu stiften.
FriedensKultur - Jeden Monat ein neuer Medientipp.
zum Schwerpunkt Frieden auf ekd.de

rpi-virtuell hat Links in einem Schwerpunkt "Frieden und Friedenserziehung" zusammengestellt:
Unterrichtsentwürfe für Grundschule und Sekundarstufe , Praxismaterialien, Medien zum Thema, Fachinformationen
zum Schwerpunkt Frieden und Friedenserziehung bei material.rpi-virtuell.de
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12.07.2019              

Kostenlose Arbeitsblätter für den Unterricht:

Lehrerportal des Journals für Philosophie „der blaue reiter“

der blaue reiterAuf dem Lehrerportal finden Sie Unterrichtsmaterialien, die aus Textauszügen des Journals für Philosophie „der blaue reiter“ zusammengestellt wurden. Die Arbeitsblätter wurden anhand der Vorgaben der Kultusministerien der Bundesländer erarbeitet. Sie orientieren sich an den Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Ethik (www.kmk.org). Sie eignen sich gleichermaßen für den Ethik-, Philosophie- und Religionsunterricht in der Oberstufe (Klassen 11-13).
Alle Arbeitsblätter sind kostenfrei aber urheberrechtlich geschützt. Das heißt, dass Sie diese, sofern der Urheberrechtshinweis und die Quellennachweise nicht entfernt werden, kostenfrei im Unterricht an öffentlichen und privaten Schulen verwenden dürfen. (Verlagstext)
Lehrerportal derblauereiter.de


  

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