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     02.01.2020

Wie Religion „uns“ trennt - und verbindet

Befunde einer Repräsentativbefragung zur gesellschaftlichen Rolle von religiösen und sozialen Identitäten in Deutschland und der Schweiz 2019

JugendlicheDer KONID Survey 2019 hat die Bedeutung von Religion für soziale Identitäten in einer multithematischen, ländervergleichenden Repräsentativbefragung der Bevölkerung in Deutschland und der Schweiz ab 16 Jahren unter besonderer Berücksichtigung muslimischer Minderheiten erhoben. Die zentralen Befunde sind folgende:

Religion ist auch in den komplexen Gesellschaften Deutschlands und der Schweiz für soziale Identitäten eine prägende und strukturierende Größe. Vielen Menschen ist ihre religiös-weltanschauliche Zugehörigkeit als soziale Identität bedeutsam. In Deutschland bewerten 57 Prozent der Bevölkerung die soziale Identität „Religion“ als wichtig.
Während in den beiden volks- bzw. landeskirchlichen Traditionen des Christentums die Identifikation mit Religion oft eine geringere Rolle spielt, ist die eigene religiöse Identität speziell für Mitglieder der Freikirchen und Muslime von zentraler Bedeutung. Immerhin rund 30 Prozent jener, die keiner Religionsgemeinschaft (mehr) angehören, ist die Tatsache der Nicht-Zugehörigkeit für ihre eigene soziale Identität wichtig.
In beiden Ländern ist Religion aber nicht die wichtigste soziale Identität. Vor allem die Familienzugehörigkeit und die Zugehörigkeit zum Freundes- und Bekanntenkreis rangieren deutlich vor Religion. (aus der Zusammenfassung)

Liedhegener, Antonius / Pickel, Gert / Odermatt, Anastas / Yendell, Alexander / Jaeckel, Yvonne: Wie Religion ”uns” trennt - und verbindet. Befunde einer Repräsentativbefragung zur gesellschaftlichen Rolle von religiösen und sozialen Identitäten in Deutschland und der Schweiz 2019 (Forschungsbericht). Luzern / Leipzig 2019. - Download als pdf-Datei

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