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     07.09.2019

„Digitale Räume für den RU erschließen“

Kinder am LaptopAls Pfarrer und Leiter des virtuellen religionspädagogischen Instituts – kurz rpi-virtuell – am Comenius Institut beschäftigt sich Joachim Happel schon lange mit dem Thema Religiosität in der digitalen Welt. Wie sich der Religionsunterricht und vielleicht auch der Glaube verändern werden, schildert er im Interview mit Lena Ohm auf evangelisch.de:
Wie passen der Religionsunterricht und die Religiosität in die digitale Welt?
Happel: Der Religionsunterricht muss auf jeden Fall mit dabei sein. Es gibt gar keine andere Möglichkeit, denn Wissen bildet sich ja längst nicht mehr nur in der Schule und auch Religion hat sich nie nur in der Schule gebildet. Junge Menschen entwickeln sich über die Konnektivität mit ihrer sozialen Herkunft, ihren sozialen und auch ihren digitalen Peergroups. Und Religiosität entwickelt sich ganz genauso. Es kann eigentlich gar nicht anders sein, als dass meine Religiosität mitgeprägt ist von dem, was im Netz ist. Das Gleiche gilt zum Beispiel auch für meinen Musikgeschmack, mein politisches Engagement und so weiter. In der Digitalität komme ich nochmal mehr in Filterblasen rein als im analogen Leben, weil ich mich für bestimmte Themen interessiere. Und dort bekomme ich vielleicht auch nur aus bestimmten Bereichen Antworten. Deswegen ist der Religionsunterricht die Möglichkeit, das immer wieder auch aufzubrechen. Religionsunterricht könnte vor allem Orientierung bieten und zusätzliche Quellen verschaffen, über die ich meine religiöse Einstellung auch nochmal überprüfen und nach neuen Wegen suchen kann.
Das komplette Interview finden Sie auf ekd.de

Man muss sich bei der digitalen Religionspädagogik was trauen

Kinder am LaptopJörg Lohrer kennt sich in der Welt der digitalen Religionspädagogik aus: Er ist im Leitungsteam von rpi-virtuell, einer Website des Comenius-Instituts, die Materialien für Religionslehrkräfte von der Nordsee bis zum Wörthersee anbietet. Im evangelisch.de-Interview verrät er Tipps und Tricks, wo man gute digitale Inhalte herbekommt, wie man sich vernetzt und womit man am besten arbeiten sollte...      das Interview auf evangelisch.de

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