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     17.07.2019

Wechsel im Bildungsreferat der badischen Landeskirche

Christoph Schneider-HarpprechtMit einem Festgottesdienst ist am 17.07. der langjährige Bildungsreferent der badischen Landeskirche, Christoph Schneider-Harpprecht, in der Karlsruher Stadtkirche in den Ruhestand verabschiedet worden. Der habilitierte Theologe war zunächst Professor für praktische Theologie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Brasilien, von 2000 an wirkte er als Praktischer Theologe an der Evangelischen Hochschule Freiburg, deren Rektor er 2002 wurde. 2007 wechselte er in den Evangelischen Oberkirchenrat. Dort leitete er das Referat „Erziehung und Bildung in Schule und Gemeinde“. Als Nachfolger wurde Wolfgang Schmidt in sein Amt eingeführt, er war bislang Propst in Jerusalem.

Staatssekretär Volker Schebesta vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (Stuttgart) dankte Schneider-Harpprecht für die Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung, das Engagement für die Schulstiftung der badischen Landeskirche und für den Religionsunterricht an allen Schulen. „Ihr Erfahrungsschatz, ihr kritischer Blick, aber auch ihr großer Einsatz für die Belange der Kirchen und ihrer Mitglieder haben gute Wirkung entfaltet“, sagte der Staatssekretär. Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) hob die „deutlichen Akzente“ hervor, die Schneider-Harpprecht in seiner zwölfjährigen Amtszeit in der kirchlichen Bildungsarbeit gesetzt habe: Von der Kita über den Schulunterricht, die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit bis zur Erwachsenenbildung und zur Männer- und Frauenarbeit. Aber auch die Ökumene, das interreligiöse Miteinander, die Friedensarbeit und die Aufarbeitung von Missbrauch und die Einführung verpflichtender Präventionsmaßnahmen seien zentrale Anliegen gewesen.

Wolfgang SchmidtIn seiner Predigt plädierte der neue Leiter des Bildungsreferates, Wolfgang Schmidt, für ein „Evangelium der weiten Herzen als Inspiration für die Bildungsarbeit unserer Kirche.“ Die biblische Botschaft mache den Blick frei auch auf die eigenen Versäumnisse und Mängel und helfe so zu gegenseitiger Korrektur. Es gelte, die „je eigene Geschichte Gottes mit jedem Menschen gelten zu lassen.“ Sie zu fördern und authentische Partnerinnen und Partner zu sein, sei die Aufgabe aller in der kirchlichen Bildungsarbeit Tätigen, sagte Schmidt.

Quelle: ekiba.de
Das Evangelium der weiten Herzen - Predigt von Pfarrer Wolfgang Schmidt zu seiner Einführung als Bildungsreferent in der Stadtkirche Karlsruhe (Link zu ekiba.de)

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