Umfrage zu Schwerpunkten der Arbeit des Fachverbands

Dem
Fachverband evang. Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Baden geht es ähnlich
wie vielen anderen Verbänden: Bei (zum Glück nur leicht) sinkenden
Mitgliederzahlen nimmt die Bereitschaft, sich aktiv in der Verbandsarbeit zu
engagieren immer mehr ab. Die Mitgliederversammlungen werden nur noch von einer
sehr kleinen Gruppe besucht, die Kommunikation zwischen Vorstand und Mitgliedern
wird immer schwieriger.
Die Gründe für diese Entwicklung sind zu erahnen:
Wenn Schule immer stärkeres Engagement fordert, bleibt kaum noch Zeit, bzw.
fällt es schwer, sich zusätzlich für berufspolitische Ziele einzusetzen.
Die Ressourcen der Kolleginnen und Kollegen, die im Vorstand des Fachverband
arbeiten, sind ebenfalls begrenzt. Während einer Klausurtagung hat der Vorstand
einmal zusammengetragen, in welchen Bereichen er sich engagiert und ob dies weiterhin
zu leisten ist. Unsere Mitglieder waren gebeten, abzustimmen, welche dieser Bereiche
ihnen am wichtigsten sind.
Hier nun die Ergebnisse unserer Umfrage:
Ein Religionslehrerverband sollte meiner Meinung
nach
- Ansprechpartner für die berufspolitischen Probleme von Religionslehrerinnen
und Religionslehrern sein. (18%)
- Forum für den Austausch von Religionslehrerinnen und Religionslehrern
sein. (11%)
- bildungspolitische Prozesse beobachten und begleiten. (13%)
- das Bild der Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Öffentlichkeit
stärken. (5%)
- Beiträge zur öffentlichen Wahrnehmung des Religionsunterricht
leisten. (5%)
- Gespräche mit dem Schulreferat des Oberkirchenrat führen. (13%)
- Verbindungen zu anderen Religionslehrerverbänden halten. (7%)
- das Gespräch mit Parteien, Gewerkschaften u.ä. suchen. (7%)
- aktuell über das Geschehen rund um den Religionsunterricht informieren.
(13%)
- regelmäßige Tagungen zu religionspädagogischen Themen anbieten.
(6%)
- Vergünstigungen beim Abo einer religionspädagogischen Zeitschrift
anbieten. (2%)
» Seite drucken
« Startseite
‹